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In unserer Gesellschaft gibt es viele negative Vorurteile und abwertende Einstellungen gegenüber bestimmten Gruppen. Selbst Menschen, die sich als offen und tolerant verstehen, tragen manchmal solche Haltungen in sich. Das führt dazu, dass Diskriminierung im Alltag häufig vorkommt. Für die betroffenen Menschen – und für eine funktionierende Demokratie – ist das ein Problem, weil nicht alle im Alltag gleichermaßen Anerkennung und Wertschätzung erfahren.

Um zu verstehen, wie Alltagsdiskriminierung entsteht, werden wir in einem Forum mit dem Titel „Mit Rechten reden? Möglichkeiten und Grenzen.“ unsere eigenen Einstellungen reflektieren und Wege entwickeln, um auf herausfordernde Gesprächssituationen zu reagieren.

Dabei handelt es sich hier um ein „Schnittstellenthema“ zwischen Glaube und Gesellschaft: Einerseits glauben wir als Christinnen und Christen, dass jeder Mensch gleich wertvoll ist – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung. Wir alle sind Kinder Gottes. Gleichzeitig erleben wir es als herausfordernd, mit Menschen ins Gespräch zu kommen (und zu bleiben), die nicht alle Menschen für gleich wertvoll halten. Wie also können wir in schwierigen Gesprächen respektvoll und bestimmt bleiben – sei es auf einer Familienfeier, in einem Verein oder anderswo.

Das Forum wird durchgeführt in Kooperation mit Mitarbeiter*innen des Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus, Kiel.

Es findet statt am 28. Februar 2026 im Zeitraum von 9 – 13 Uhr.
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