Bei Jesus werden wir satt! Das war das Thema unseres Erntedankgottesdienstes, den wir gemeinsam mit dem „Kieler Leuchtturm“ und den Baptisten gefeiert haben. Um 10:30 Uhr ging es los. Die Sonne schien in den Raum, die Sitzreihen waren voll, und schon beim Ankommen war zu spüren: Das wird ein Fest.
Den musikalischen Rahmen gestaltete der Kieler Leuchtturm. Pastor Helge Frey predigte über Markus 8,1-8, die Speisung der 4000. Ein Gedanke daraus: Die Jünger sehen die Einöde und fragen: „Woher?“ Ihre Sorge ist echt, sie haben ja nur sieben Brote. Jesus fragt dagegen: „Was habt ihr?“ Und dann nimmt er das Wenige, dankt, bricht es, und alle werden satt. Sieben Körbe bleiben sogar übrig. Mehr, als irgendjemand ausgerechnet hat.
Ehrlich gesagt sind uns die Jünger oft näher, als uns lieb ist. Wir haben viel mehr als sie damals und fragen trotzdem: Wird es für mich reichen, wenn alles teurer wird? Die Geschichte nimmt diese Angst ernst. Aber sie sagt auch: Sie hat nicht das letzte Wort.
Die Kinder wurden mit einem Segenstunnel in den Kindergottesdienst verabschiedet. Nach dem Gottesdienst saßen wir noch lange zusammen, es gab Pommes und Salate, und die Gespräche zogen sich noch bis in den Nachmittag hinein.
Passend zum Thema haben wir Lebensmittel für den Kieler Anker gesammelt. Er unterstützt hilfsbedürftige Personen in Kiel bei der Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung. In seiner Küche werden an jedem Werktag bis zu 140 Mahlzeiten zubereitet, die bei den Mittagstischen ausgegeben werden. Am Dienstag danach holte der Fahrer sieben Kisten bei uns ab. Sie werden jetzt nach und nach verarbeitet. Sieben Körbe im Predigttext, sieben Kisten bei uns: ein Zufall sicherlich, aber ein schöner.
Danke an alle, die mitgebracht, gesungen, gekocht, gebetet und aufgeräumt haben!







